canteatro: ASCHENPUTTEL oder ROCK`n`ROSSINI

ASCHENPUTTEL oder ROCK`n`ROSSINI

Ganz große Oper für kleine Leute von ca. 5-10 Jahren mit der Rockband  „The Good Fairies“, rappenden Opernsängern, zickenden Stiefschwestern, einem pubertierenden Prinzen und seinem frechen Diener – und mit der Gutesten Fee der Welt.
In Baron Magnificos Wohnzimmer ist die Hölle los. Der Prinz kommt zu Besuch und will eine seiner Töchter heiraten – aber wie sieht es denn hier aus? Während Aschenputtel mit Hilfe vieler Kinderhände die Klamotten ihrer Stiefschwestern wegräumen muß, gesteht der Prinz dem restlichen Publikum, dass er Heiraten eigentlich für keine so gute Idee hält… als er allerdings Aschenputtel sieht, überlegt er sich das noch einmal.

Soweit kennen fast alle Kinder das Märchen vom Aschenputtel. Der italienische Opernkomponist Rossini hat aus dem Märchen aber eine spannende Verwechslungskomödie gemacht, in der es letztlich nicht nur für den Prinzen, sondern auch für Aschenputtel um die Frage geht: Liebst Du mich so, wie ich bin – arm und schmutzig – oder nur reich und schön?
Der absolute Liebling des Publikums aber ist die Guteste Fee, ein schlechtgelaunter, unrasierter Kerl im schmuddeligen Tüllröckchen, der sich ständig in seinen Flügeln verheddert.

Statt von Orchester und Chor wird unsere Oper, komplett in deutscher Sprache, von einer Band mit E-Gitarre, Klavier und E-Cello begleitet- Opera rocks! Die 250 Jahre alten Songs haben Mitsingqualität und das Bühnenbild regt zum Nachbasteln und -spielen an. Daher bieten wir Schulklassen und KiTa-Gruppen auch vorstellungsbegleitende Workshops mit den Musiktheaterpädagogen unserer Musik- und Opernschule an, kommen aber auch gern mit Stück und Workshop in die Schulen oder Theater.

Die Presse sagt (sinngemäß zitiert wegen Leistungsschutzrechts):

Die Berliner Morgenpost bringt am 12.1. 08 unser “Aschenputtel” als Kindertipp und zitiert eingangs unser Motto ”Oper für alle”. canteatro habe ja mit konventionellen Opern nichts am Hut, sondern böte eine Alternative für jene, die klassische Opernaufführungen nicht mögen.  ”Aschenputtel oder Rock ´n´ Rossini” wird als moderne Operncomedy bezeichnet, denn statt reinen Gesangs setze canteatro zugunsten der Verständlichkeit Dialoge ein und setze ein musikalisches Konglomerat aus Rap und Arie um. Anstelle eines Orchesters begleite eine Band mit E-Gitarre, Klavier, E-Cello und Schlagzeug die Oper; die Band kommentiere dabei die Handlung und singe außerdem im Chor mit. Als  noch verrückter wird unser EInfall bezeichnet, den Cellisten Christoph Klemke die vertrottelte “guteste Fee” zu verkörpern. Es wird erwähnt, daß canteatro ein kleines Theater mit nur 80 Plätzen sei und das Bühnenbild sich auf den Bereich des Wohnzimmers der Aschenputtel-Familie konzentriere, anstatt ein verkitschtes Schloss oder eine goldene Kutsche zu zeigen, denn der moderne Prinz komme im Auto. Eine strikte Trennung von Bühne und Zuschauerraum existiere nicht, denn die Darsteller mischten sich unter das Publikum und Theaterbesucher spielten mit. Es wird unser Werbetext zitiert: “Wie könnte sonst Aschenputtel die Erbsen sortieren, die Küche putzen und dennoch rechtzeitig zu Hause sein?” Lautstark würden die Kinder im Publikum den dämlichen Diener zum Schweigen bringen und den Prinzen auf die Spur Aschenputtels bringen.

Das Neue Deutschland berichtet am 17.12.07 zum dritten Mal über den Umzug in unser neues Gelände in Lichtenberg und wünscht sich im Titel ein Neues Leben für die grauen Gebäude durch den Umzug des Musiktheaters canteatro in ein neues Domizil. Allerdings wirke alles recht improvisiert, was aber kein Wunder sei, da das kleine Theater ja schon kurz nach dem Umzug seinen Spielbetrieb wieder aufgenommen habe. Über “Aschenputtel oder Rock’n’Rossini” berichtet die Autorin, die Zuschauer säßen auf alten Sofas und das Bühnenbild in der verarmten Baronsfamilie sei schlicht, bestehe im Wesentlichen aus einem Tisch, einer Lampe und alten Stühle. Sie beobachtet, die Kinder im Publikum hätten gespannt das witzig inszenierte Märchen verfolgt, das sich um zwei aufgedonnerte Schwestern, ihre arme Stiefschwester und einen eingebildeten Prinzen drehe. Besonders erwähnt wird Christoph Klemke als gute Fee, der sich schnell in die Herzen der großen und kleinen Zuschauer gespielt habe.

„… alles andere als eine klassische Oper. Die Sänger rappen, die Stiefschwestern zicken rum, der Prinz steckt noch mitten in der Pubertät und sein Diener ist ziemlich frech. Absoluter Publikumsliebling ist jedoch die Guteste Fee – ein schlechtgelaunter, unrasierter Kerl im schmuddeligen Tüllröckchen, der sich ständig in seinen Flügeln verheddert. … Liebst Du mich so, wie ich bin, arm und schmutzig, oder nur reich und schön? …die Rockband „The Good Fairies“ rockt mit E-Gitarre, E-Cello und Klavier. Die gesamte Oper ist in deutscher Sprache. Alle Songs haben Mitsingqualität. … Die HOWOGE unterstützt das Theaterteam… Na dann los.“ (Mieterzeitung Mieteinander, Zitiererlaubnis erteilt)

mit:

Feline Lang – Christoph Klemke – Veronika Böhle – Detlef Bittroff – Agnes Krempien – Henrike Rost – Franciska Braun – Inkyung Hilgert – Torsten Puls